09.03.2022

Von Andrea Drescher

Wo sind die Linken?

 

Corona-Demos wird medial gerne unterstellt, sie wären „rechts“, was in Österreich nicht zuletzt auf das Engagement von Politikern der FPÖ und FPÖ-naher Medien bei den Kundgebungen zurückzuführen ist. Nach meiner Wahrnehmung werden die Demonstrationen und Spaziergänge – was die Teilnehmer angeht – von der bürgerlichen Mitte getragen. Man sieht viele ganz normale, junge und alte Menschen, bunt und schwarz gekleidet, viele Ausländer, Familien mit Kindern, Senioren im Rollstuhl, Rentnerinnen mit Krücken, aber auch Hippies und junge Aussteiger. Am Platz der Menschenrechte in Wien lernte ich bei einer der seltenen Kundgebungen aus dem eher linken Spektrum Inge Horvath kennen, die sich selbst klar als politisch links positionierte.

 

Kannst Du Dich bitte kurz vorstellen?

Mein Name ist Inge Horvath, ich bin Medizinerin, Aktivistin bei der Freien Linken und lebe in Österreich.

Wir haben uns in Wien kennengelernt. Mir hat Deine Rede sehr gut gefallen und ich habe mir zum wiederholten Mal die Frage gestellt: Wo ist die „Linke“? Die ist ja in dieser Krise ausgesprochen schwach vertreten.

Das ist eine schwere Frage. Ich glaube, dass es auch ein Ablenkmanöver ist, diese ewige Diskussion „Links-Rechts“. Es lenkt vom Wesentlichen ab, der Manipulation und Unterdrückung durch die Herrschenden. Es lenkt vom Klassenkampf an sich und dem Weg ab, den wir gerade in Richtung Technokratie und Überwachung einschlagen. Das Framing, dass alle, die auf Demonstrationen gehen, „Nazis“ sind, ist absurd. Ich fürchte, die Systemlinken unterstützen den Neoliberalismus, der leider zu einem linken Thema geworden ist. Die Lifestyle-Linke wurde vom Kapital absorbiert.

Was meinst Du mit Lifestyle-Linke?

Damit meine in die systemtreue institutionalisierte Linke, die es sich in ihrem Lifestyle dermaßen bequem gemacht hat, dass sie verlernt hat, was „links“ bedeutet, was „links sein“ bedeutet, was „linke Ideale“ bedeuten.

Was ist für Dich links?

Wichtig für eine Linke ist aus meiner Sicht, sich mit der Systemfrage auseinanderzusetzen. Ebenso wie eine Linke antikapitalistisch, antiautoritär, antifaschistisch und systemkritisch agieren sollte.

Und der Punkt mit der Systemkritik scheint der institutionalisierten „Linken“ abhanden gekommen zu sein. Sie erklären, dass alle, die gegen die staatlichen Maßnahmen auftreten, von rechts kommen. Dabei gibt es mittlerweile allein in Österreich viele Beispiele, die zeigen, dass dem nicht so ist. Wir haben einige Gegenbewegungen, die definitiv nicht aus der rechten Ecke kommen.

Zum Beispiel?

Also zum Beispiel die „Freie Linke“, dann die „Grüne Basispartei“ angeführt von Madeleine Petrovic oder über 8.000 Unternehmer unter Einheit.at. Die Bewegung „Demokratie und Grundrechte“ rund um Hannes Hofbauer. Die MFG (Menschen-Freiheit-Grundrecht) ist laut eigener Definition sozial-libertär und wird von Ex-SPÖ-Gemeinderäten getragen. Und sogar die SPÖ Burgenland hat sich eindeutig gegen 3G am Arbeitsplatz ausgesprochen, wenn auch nicht besonders laut. Die KPÖ Graz und auch die Partei der Arbeit haben sich gegen die Impfpflicht positioniert. Dann nicht zu vergessen der akademische Widerstand rund um Dr. Sönnichsen, DDr. Haditsch, DDr. Schubert. Außerdem Ärzte wie Dr. Maria Hubmer-Mogg und ein großer Teil des medizinischen Personals. Und die Kulturschaffenden wie zum Beispiel Nina Proll, Eva Herzig, Günther Groissböck und PhilosophInnen wie Ulrike Guérot, Giorgio Agamben und Gunnar Kaiser. Da gibt es einige im Widerstand, die definitiv nicht aus dem rechten Eck kommen. Dass das so ist, stört die Rechtsradikalismus-Keulenschwinger in den Medien und der Politik. Wenn linke Gruppen an den Demonstrationen teilnehmen, wird die mediale Dämonisierung und das „Rechts“-Framing natürlich schwierig. Systemkritikern von links spricht man dann einfach das Linkssein ab, damit in der Fassade keine Risse entstehen. Dann heißt es: „Ihr seid ja gar keine Linken, weil alle, die gegen die Maßnahmen sind, rechts sind“. Das ist eigentlich komplett irrsinnig. Und diese „Linken“, die jenen Linken, die für unsere Grundrechte auf die Straße gehen, das Links-Sein absprechen, sind eigentlich aus meiner Sicht keine Linken mehr.

Wie meinst Du das?

Viele dieser „Linken“ sind nicht systemkritisch, sind kaum antikapitalistisch, setzen sich nicht der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen entgegen und stellen nicht die Systemfrage. Ich glaube, dass die „Linke“ nicht durchblickt, was das Corona-Regime eigentlich bedeutet.

Es geht doch nicht ausschließlich um Maßnahmen der Regierung zum Schutz der Bevölkerung. Es geht um ein Interessensgemenge, das die Umverteilung von unten nach oben weiter massiv beschleunigt und den herrschenden Kapitalisten und BigTech-Konzernen in die Hände spielt und noch mehr Macht gibt.

Schon vor Corona wurde die unterste Stufe auf der Sozialstufenleiter mies bezahlt. Es gab schon vorher ein Erwerbsprekariat, Arbeitslosigkeit und viel Armut. Durch Corona wurde die Umverteilung weiter enorm beschleunigt. Ich habe heute gelesen: „Noch nie waren so viele so wenigen ausgeliefert“. Das trifft es total gut. Es geht nicht mehr nur um Medizin, Gesundheit oder Wissenschaft. Ginge es rein um Wissenschaft, würde man z.B. die Great Barrington Declaration im, leider von Anfang an nicht existenten, wissenschaftlichen Diskurs behandeln oder Studien, die klar gezeigt haben, dass Ungeimpfte nicht mehr zum Pandemie-Geschehen beitragen als Geimpfte, nicht einfach ignorieren. Aber trotz mangelnder Evidenz der Wirksamkeit vieler Maßnahmen wurde beispielsweise ein Lockdown für Ungeimpfte angeordnet und den Ungeimpften zugleich abgesprochen sich selbst freitesten zu können. Das war eine rein willkürliche Strafsanktion gegen den Ungehorsam eines großen Teils der Bevölkerung. Für mich wurde damit definitiv die rote Linie überschritten.

Wie meinst Du das?

Der Lockdown für Ungeimpfte war für mich die rote Linie, was Politik, Menschlichkeit in der Gesellschaft, Zivilcourage und Solidarität betraf. Alle werfen mit dem Begriff Solidarität um sich und zeigen dann so ein absolut unsolidarisches Verhalten und merken gar nicht, dass die einzigen, mit denen sie sich solidarisieren, die Herrschenden und das Kapital sind. Ein Teil der Bevölkerung wurde einfach weggesperrt, ihnen wurde der Zugang zu Geschäften und zu Freizeitaktivitäten einfach untersagt und kaum jemand hat sich mit ihnen solidarisiert. Nur sehr Wenige haben da Widerstand geleistet und gesagt: „Ok, da bin ich raus, da gehe ich auf die Straße, da bin ich solidarisch, da spiele ich nicht mit“. Es hat mich menschlich so enttäuscht, dass meine Mitmenschen nicht für mich solidarisch einstehen, wenn ich zu Unrecht weggesperrt werde. Das war der Zeitpunkt, an dem ich gesagt habe: „Leute, schaut Euch bitte mal „Die Welle“ an!“

Die „Linken“ sind häufig akademisch gebildet, warum erreicht man sie nicht?

Ich glaube, mit dem Bologna-Prozess hat sich viel verändert. Damals ist kriterienorientiert festgelegt worden, was Unis an Output liefern müssen. Viel Unabhängigkeit der Universitäten und damit auch der Forschung ging zugunsten privater Drittmittel verloren. Die Ökonomisierung der Unis, die beschleunigte Kommerzialisierung von Bildung, Akademie und Forschung hat viel zerstört. Vieles, was an den Universitäten unterrichtet wird, passt gut in die aktuelle Gehirnwäsche des Narrativs. Einen weiteren Problempunkt sehe ich in der Überhöhung der Wissenschaft, dieses Dogma, das sich über alles stellt. Was hier passiert ist Szientismus, Wissenschaft wird zu Religion ohne die vielen Aspekte, die der Wissenschaft nicht zugänglich sind, zu berücksichtigen. Soziale, zwischenmenschliche Aspekte, Aspekte des Wohlbefindens in einer Gesellschaft usw. Aber es sind ja nicht nur die Systemlinken der Manipulation und Propaganda auf den Leim gegangen, es betrifft mindestens 40% der Bevölkerung.

Nur 40%?

Naja, ich sage „mindestens“. Ich denke 20% sind voll auf Linie, 20% sind im Widerstand und 60% sind Manövriermasse, die nicht so recht wissen was sie tun sollen und sich leicht von den medialen Einflüssen vereinnahmen lassen – mein Gefühl. Der Widerstand ist keine kleine Minderheit – auch wenn man uns mit der Sprachwaffe „das ist ja nur eine Minderheit“ – manipuliert, um die Kraft des Widerstands zu schmälern. Wir reden von 20% der Bevölkerung und es werden immer mehr. Die Menschen merken doch: „Das ist keine Impfpflicht, das ist eine Boosterpflicht“. Und sie merken auch immer mehr, dass diese „Impfung“ die Pandemie niemals beenden wird. Sie haben keine Lust, sich oder gar ihre Kinder jedes halbe Jahr mit einem Gentherapeutikum behandeln zu lassen.

Wie konnte es dann so weit kommen?

Das hat ganz viel zu tun mit den Medien, die die Deutungshoheit haben und als staatliche Repressionswerkzeuge fungieren.

Wieso staatliche Repressionswerkzeuge?

Die staatlich anerkannten Medien haben von Anfang an nur Propaganda geliefert. Wir wären keine Minderheit, wenn wir ein Sprachrohr hätten, das den Öffentlich-Rechtlichen auch nur im Ansatz entspricht. Dort kommen wir nicht zu Wort. Wir sind auf die Alternativmedien angewiesen und die sind zu schwach, haben zu wenig Reichweite. Was der Widerstand bräuchte, wäre eine solide Medienplattform, aber dazu braucht man viel Geld.

Wie schätzt Du „Standard“ oder „Falter“ ein? Das sind ja keine öffentlich-rechtlichen Medien?

Ich habe keine Ahnung, warum die so fundamentalistisch agieren. Fakt ist, dass diese Medien ein bestimmtes Klientel nämlich die Systemlinke bespielen. Die wollen ihre Leserschaft nicht verlieren. Es hat daher viel mit gegenseitigen Abhängigkeiten zu tun. Ich könnte mir auch vorstellen, dass wie bei den meisten Dingen, finanzielle Interessen dahinterstehen, so wie zum Beispiel bei der steuergeldfinanzierten Impfkampagne. Viele Medien haben über diese Kampagne mitprofitiert.

Das waren doch eigentlich linke Medien?

Ja, aber sie sind alle auf Linie und beteiligen sich aktiv an der Diffamierung. Der Begriff „Corona-Leugner“ tauchte am zweiten Tag des ersten Lockdown zum ersten Mal in „der Standard“ auf. Der „Leugner“ war schon vorher etabliert. Wir haben den „Klima-Leugner“ und schon lange „Verschwörungstheoretiker“, um Menschen zu diskreditieren. Zum richtigen Zeitpunkt wurde der Leugner jetzt wieder aus dem Hut gezaubert und gegen Menschen verwendet, die irgendetwas Kritisches sagen. Plötzlich sind zwei Millionen Menschen „Leugner“ und „Nazis“. Und wenn die freie Linke in „der Standard“ als false-flag-Aktion der Rechten bezeichnet wird, finde ich das eigentlich nur mehr lächerlich.

Bist Du auch eine „Corona-Leugnerin“?

Das kann ich nicht sein. Ich begleite Coronapatienten seit Beginn der Krise, und das erfolgreich. Keiner meiner Patienten aller Altersgruppen und auch mit Vorerkrankungen musste ins Krankenhaus. Aus meiner Sicht war es ein grober Fehler seitens der Regierung, dass man kranken Menschen einfach sagte: „Geh in Quarantäne! Geh nach Hause! Sperr Dich ein!“, ohne dass sie von Anfang an ärztlich betreut wurden. Man hat Kontaktpersonen, K1 und K2 und was weiß ich abgefragt, aber abgesehen davon wurden die Menschen zu Hause ihrem Schicksal überlassen. Bei jeder Grippe gehen die Leute normalerweise zum Arzt, nur bei Corona geht man nicht. Da geht man in Quarantäne und dann wundert man sich, wenn viele ins Krankenhaus müssen, wenn diesen Menschen nicht einmal empfohlen wird, ab dem ersten symptomatischen Tag ihren Arzt zumindest telefonisch zu kontaktieren. Man hat schon früh gewusst, dass ein hoher Vitamin-D3-Spiegel vorteilhaft ist und dass hochdosiertes Vitamin C das Immunsystem unterstützt. Aber das hat man bei uns nirgendwo lesen oder hören können. Man weiß aus anderen Ländern, dass PCR-positiv getestete Patienten ein Medikamenten-Kit von der Regierung geschickt bekamen. Darin waren Vitamine und Medikamente enthalten und man konnte zusehen, wie die Hospitalisierungsrate nach unten ging.

Ich bin immer noch der Meinung, der Game-Changer wäre eine individuell angepasste Therapie, aber das hat man vernachlässigt. Man hat uns erklärt, dass es keine wirksamen Medikamente gäbe. Das war eine Lüge. Stattdessen hat man zugewartet, bis die Patienten ins Krankenhaus mussten und dort hat man sie dann auch noch intubiert, was – vor allem bei alten Menschen – ein großes Risiko einer Infektion mit einem Spitalskeim nach sich zieht. Kommt zu einer viralen Infektion auch noch ein Spitalskeim durch die Intubation dazu, wird es kritisch. Das ist bei jedem viralen Infekt so. Viele Ärzte und Wissenschaftler aus aller Welt haben uns von Anfang an darauf hingewiesen, wie wichtig die richtige Kombination aus einer adäquaten Versorgung an Vitaminen und der richtigen Medikation ist.

Derartige Informationen hat man in unseren öffentlich-rechtlichen Medien nicht gefunden, sie wurden komplett unterdrückt. Man kann nicht nur Propaganda machen, indem man die Unwahrheit berichtet. Speziell durch Halbwahrheiten funktioniert Propaganda doppelt gut. Ivermectin wurde bzw. wird in zahlreichen Ländern erfolgreich eingesetzt. Aber bei uns hieß es: „Kickl empfiehlt Ivermectin“ und damit war Ivermectin per se als unwirksam eingestuft und wurde komplett durch den Dreck gezogen..

Man hat es mit Kickl also als „rechts“ geframt.

Nicht unbedingt als rechts aber es war automatisch schlecht und Humbug, nur weil Kickl es erwähnt hat. Aber wie sagte Sahra Wagenknecht: „Nur weil die Rechten sagen, der Himmel ist blau, sag ich auch nicht, dass er grün ist.“. Es war Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch, der in seinen Dokumentationen gezeigt hat, dass Ärzte aus anderen Ländern mit Ivermectin erfolgreich behandelten. Und bei uns macht man gegen Ivermectin Propaganda, stellt es als ausschließliches Wurmmittel für Pferde hin. Die Entwickler von Ivermectin, das 1992 für den humanitären Einsatz zugelassen wurde, haben 2015 den Nobelpreis für Human-Medizin erhalten. Man muss sich dessen bewusst sein, dass durch dieses Framing Menschen gestorben sind.

Es ist eigentlich ein Verbrechen.

Ja, genau, es ist ein Verbrechen. Die Medien und diese Regierung haben ein Medikament unterdrückt, das Menschenleben hätte retten können. Medizinern wurde seitens der Ärztekammer gedroht, dass sie Probleme bekommen, wenn sie Ivermectin verordnen. Es hat sich keiner mehr getraut, es zu verordnen. Was ist passiert? Die Menschen, die gewusst haben, dass es wirkt, weil sie selbst recherchiert haben, sind zum Veterinär-Mediziner gegangen und haben es dann falsch dosiert. Die Probleme lagen dann aber nicht an Ivermectin, sondern an der Überdosis. Wenn ich 50 Aspirin schlucke, kann mir auch etwas passieren. Auch die Stärkung des Immunsystems war nie ein Thema in den Medien. Also mir kommt es vor, als würde das Immunsystem inzwischen auch schon als „Verschwörungstheorie“ geframt.

Du bist ja auch aktiv auf Demonstrationen. Seit wann?

Seit ca. einem Jahr bin ich richtig aktiv. Ausschlaggebend war für mich, dass ich auf Ö1 hörte, dass die Menschen, die kritisch sind und sich nicht impfen lassen wollen, angeblich aus sozial niedrigen Bildungsschichten stammen und mehrheitlich junge Leute und Frauen sind. Da habe ich mir gedacht, wo seid ihr linken Feministinnen jetzt eigentlich bei so einer Aussage? Wo sind die „My-Body-My-Choice“-Aktivistinnen? Das hat mich schockiert. Reden gehalten habe ich seit Beginn von 2G in Wien. Das Ausgrenzungsthema war, wie gesagt, meine rote Linie. Zuerst war ich bei einer Widerstandsgruppe und ich habe mich vernetzt. Über einen Kontakt aus der Gruppe kam ich zur Freien Linken, dort habe ich mich gleich zu Hause gefühlt. Ich komme ja aus der linken Studentenszene.

Du bist jetzt für diese Gruppe aktiv?

Ja. Wir werden zwar von der „Antifa“ beschimpft – das übliche „Wir impfen euch alle!“, „Ihr seid gar nicht links!“ und „Wer mit Rechten auf die Straße geht, der ist rechts!“. Natürlich hat die Rechte versucht, den Widerstand für sich zu nutzen. Das liegt aber nicht zuletzt daran, dass die etablierte Linke den Rechten uneingeschränkt das Feld überlassen hat. Es gibt sicher viele Strömungen innerhalb der Linken, aber dass sich die systemtreue Linke mit einem Staat solidarisiert, der Digitalisierung und Technokratisierung vorantreibt, ohne die Folgen für die Bevölkerung transparent zu thematisieren und außerdem Ausgrenzung, Hetze und Ausbeutung auf höchstem Niveau betreibt, ist aus meiner Sicht nicht zu entschuldigen. Eine Linke, die so handelt, kann keine Linke sein. Diesen verlorenen, unterwürfigen Salonlinken setzen wir unsere linken Grundwerte auf Kundgebungen, Veranstaltungen, durch aktivistische Aktionen und auf der Straße entgegen. Auf der Straße halten wir stundenlang am Platz der Menschenrechte Kundgebungen und wenn wir dann die Ringrunde mitgehen zeigen wir immer bewusst Flagge, um uns klar von Rechts zu distanzieren. Noch sind wir leider zu wenige, um unsere eigene Ringrunde zu organisieren, aber wir freuen uns auf großen Zuwachs von Links.

Dann wünsche ich Dir viel Erfolg. Auf dass aus dieser eigenartigen „Antifa“ mal wieder richtige Antifaschisten werden.

 

Erschienen bei TKP

 

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