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31.01.2026
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| Von der hektischen Großstadt in eine laute Stadt :-) |
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28,1 Medellin Nachdem ich eine leichten hang zum übertreiben habe, habe ich mir heute gleich zwei Stadtführungen durch Medellin gegönnt. Jetzt bin ich streichfähig. Aber morgen sitze ich sechs Stunden im Bus und kann mein Knie ausruhen. Besonders die zweite Stadtführung war sehr spannend weil ich jetzt weiß warum das Viertel in dem ich wohne so sicher ist. Hier wohnen die, die man nicht erwähnt, und stellen sicher das in ihrem Viertel Ruhe herrscht.
Im Zentrum war es nicht ganz so gemütlich aber es war trotzdem sehr interessant. Manuel der die zweite Stadtführung gemacht hat, bekam im Anschluss dann noch ein paar Informationen über Europa und das was man bei uns und auch hier alles nicht in den Zeitungen liest. Wir sind jetzt über Telekom in Kontakt
29.1. Medellin – Armenia Kolumbien ist einfach anders. Zwei Beispiele von heute, während ich mich auf die Fahrt nach Armenia zum Busterminal begebe: Hier in Kolumbien ist Uber-Taxi verboten. Mein Uber-Fahrer erzählt mir, dass er dafür bestraft werden kann – und dass ihm im schlimmsten Fall sogar das Auto weggenommen wird. Ich sitze trotzdem in einem Uber-Taxi. Am Busterminal gibt es Sicherheitskontrollen wie am Flughafen. Wenn es piept, sollte eigentlich eine Kontrolle folgen. Es piepte nicht nur bei mir, sondern praktisch bei allen – kontrolliert wird trotzdem niemand. Kolumbien ist anders.
Heute war aber so ein richtiger Griff ins Klo Tag. Mit Halsentzündung aufgewacht und dann zum Bus nach Armenia. Dieser hätte in sechs Stunden angekommen sein sollen. Gebraucht hat er neun. Im Hotel angekommen bekam ich ein Zimmer im zweiten Stock, natürlich ohne Aufzug und dann noch zur sehr lauten Straße raus. Die Betten, also die Matratzen und die Kopfkissen sind mit Plastik überzogen also unterhalb des eigentlichen Überzugs. Es knirscht und knattert wenn man sich bewegt. Also habe ich das Zimmer umgebucht statt sechs Nächte eine Nacht und habe mir ein anderes Zimmer für morgen gesucht. Drückt mir bitte die Daumen dass es besser wird.
30.1. Armenia
Nennt mich einen Snob aber das neue Bett gefällt mir deutlich besser als das alte
Im Hotel waren sie wirklich unfreundlich, schlechter Service niemand hat mir mit Gepäck geholfen obwohl zwei Stockwerke mit dem Knie echt scheiße waren. Der Grund? Der Taxifahrer sagte zu mir, dass das Hotel von Menschen aus Venezuela geführt wird, das wären keine Kolumbianer. Damit das nicht missverstanden wird eine Ergänzung. Das ist nicht gegen Venezuela oder die Menschen von dort. Aber hier leben sehr viele arme Migranten aus Venezuela und die Kolumbianer scheinen sie ungefähr so gerne zu mögen wie in Deutschland und Österreich Syrer und Afghanen willkommen sind. Es sind inzwischen zu viele Aber der Unterschied in der Freundlichkeit war schon krass.
Ich plane heute einen Ruhetag gegen Knie und Halsentzündung einfach mal loslassen. Aber da ist hier im Haus ein Pool gibt, werde ich zumindest ein wenig Gymnastik machen im Wasser. Morgen ist auch noch ein Tag
So ganz hat das mit dem nichts tun heute nicht geklappt. Der parque de la vida ist ja ganz in der Nähe. Vier Stunden gemütlicher Spaziergang hier im Viertel und durch den Park. Ist schon irgendwie irre man ist mitten in einer Stadt aber gleichzeitig mitten in der Natur , zumindest am Rand . Abendessen dann mit Blick auf die Berge in einem Restaurant das auf der gleichen Straße wie meine Unterkunft liegt
31.1. Armenia Auch heute wurde nichts aus einem faulen Tag. Laut Wetter-App sollte es ab 10 Uhr regnen ... also bin ich um 7.30 aus der Unterkunft um doch noch etwas von der Stadt zu sehen. Zum Plaza Bolivar zu Fuß durch die Stadt streunern - und wenn der Regen losgeht, per Taxi zurück. Um 12 regnete es immer noch nicht, aber ich - bzw. mein Knie - war ziemlich platt - und ich nahme das Taxi retour ... 13.30 - immer noch kein Regen - also wieder per Taxi zum Mirador de la Secreta - der in einer ziemlich hässlichen Gegend einen schönen Ausblick auf die Berge bietet. Von dort wieder mit Taxi zurück zum Plaza Bolivar - es war immer noch trocken - und zu Fuss durch die viel belebteren Strassen retour. Gegen 17.00 war ich wieder in der Unterkunft. Um 17.30 konnte ich feststellen, dass die security-mitarbeiter bei meinem nachbargebäude ziemliche Rassisten sind. Nur weil ich groß und blond und Ausländerin bin, wurde ich durchgelassen ohne kontrolliert zu werden - und konnte noch ein paar Bilder von den Bergen machen, die von meinem Zimmer aus nur sehr begrenzt sehen kann. Jetzt ist es übrigens fast 19 Uhr - und es hat immer noch nicht geregnet. Einerseits ist das natürlich toll, aber ... ich wäre an einem regenfreien Tag gerne ins benachbarte Salento gefahren und dort ein wenig gewandert. Morgen soll es nämlich regnen - und zwar den ganzen Tag ... seufz. Aber Sonntags soll man eh nicht fahren, weil es dort, wegen der Touristen am Sonntag teurer sein soll als unter der Woche. So zumindest der Taxi-Fahrer ... |
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