14.01.2026

 

Abschied von Taganga – die erste

Es geht weiter mit der Reiserei
 
Nach ein paar schönen Tagen mit Stefan und seiner Family geht es heute erstmal alleine weiter. 3 Tage nach Palomino, wo ich ein Airbnb in der Nähe eines Flusses habe. Dort hin zu fahren, war eine Empfehlung von Maggi & Juan, der ich gerne folge.

Auch ihre Empfehlung, den Naturpark Tayrona zumindest einen Tag zu besuchen war es wert. Ich war in Bahia Concha mit dem Katamaran. Gestern. Ein Erlebnis der besonderen Art

Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis. Wenn es mir zu gut geht, setze ich mich in einen Katamaran, und fahre aufs Meer. Da gibt es große Wellen. Da kann einem leicht schlecht werden. Aber wenigstens war ich intelligent genug, dass ich eine Schwindel Tablette genommen habe. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das problemlos überstehe. Ich habe es überstanden.
Und das Beste, ein typisches Andrea Erlebnis, ich habe die Fahrt und die Zeit am Strand von Bahia Concha mit einer Familie aus Medellin verbracht. Die haben auf meine Sachen aufgepasst wenn ich schwimmen gegangen bin oder über den Strand gewandert bin. Da ich vorhabe nach Medellin zu fahren, ca in 10 Tagen, habe ich jetzt schon jemand mit dem ich Kaffee trinken kann. Also bin ich auch dort nicht allein. Ist doch verrückt nicht wahr?
Der Naturpark tayrona wäre einen längeren Aufenthalt wert, aber da ich morgen nach Palomino fahre, ist halt nicht alles möglich. Und der Ausflug, jeweils eine Stunde mit dem Katamaran hin und zurück inklusive Mittagessen war die 40 € wert.

Auch die Rückfahrt mit den Bussen verlief problemlos und abends gab es dann noch ein Luxus-Essen im Restaurant, weil Stefans Cousine heute zurückfliegt.

Ich sitze jetzt noch gemütlich im Hostel, trinke Kaffee, esse die Reste meines gestrigen Abendbrotes zum Frühstück und werde wohl in 1-2 Stunden losgehen.

Taganga gefällt mir eigentlich erst seit gestern gut. Die Masse der lokalen Touristen war mir zugegebenermassen einfach zu viel.
100000 Leute – und ich bin mitten drin, ich habe angst, angst, ich weiss nicht mehr wohin …
so hieß ein liedtext in meiner jugend und er stimmt noch immer. Auch wenn die menschen hier wirklich alle bisher nett und freundlich waren. UNFASSBAR

Aber ich komme am Samstag wieder hierher, lasse das meiste von meinem Gepäck – auch den Laptop - im Hostel. Für 3 Tage braucht man ja „nix“!

PS. Noch eine Ergänzung - Eine wichtige Warnung an Kolumbien Reisende.
Und zwar betrifft es die Banken. Wenn man Geld am Automaten abhebt, wird man gefragt ob man den Wechselkurs akzeptiert. Der naive Reisende geht davon aus, dass man das tun muss. Dann bekommt man einen viel schlechteren Kurs notwendig wäre.
Da ich mein Zimmer in taganga und den tagesausflug bar bezahle, kein Bargeld mehr hatte habe ich gleich zwei Millionen Pesos abgehoben. Hätte ich den Kurs akzeptiert, hätte ich 512 € dafür bezahlt. Da ich ihn abgelehnt habe, wurden von meinem Konto nur 464 Euro abgebucht. Spannend nicht wahr?
 
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