27.01.2026

 

Heute standen in Medellin nur drei Programmpunkte auf dem Plan
 
1. mein Busticket für Armenia ausdrucken lassen
2. eine Poststation für die Postkarten finden
3. das Barrio Poblado besuchen

Punkt 1 war schnell erledigt und ging dank Whatsapp auch einfach.

Punkt 2 war zunächst eine längere Wanderung durch das Barrio Envigado zu einem Laden, wo man mir aber sagte, dass sie keine Postkarten versenden. Grummel.

Dann fand ich mithilfe von Chatgpt eine offizielle Post 4-72 … und fuhr dann mit Uber hin … war mir dann doch zu weit. Dort angekommen entschied ich, dass ich die Postkarten doch von A aus abschicken werde. Denn knapp 5 Euro pro Karte war mir dann doch „etwas“ zu teuer. Da schlug einfach mein angeborener Geiz durch … zumal ich doch ziemlich viele adressiert und geschrieben hatte … von den Kosten kann man sich hier einen Inlandsflug leisten … tut mir leid … und ich muss – aus Gründen – etwas auf mein Budget schauen.

Und dann ging es per Metro nach Poblado. Eine grüne und bunte Oase in dieser lauten und hektischen Stadt.

Dabei stand ich zunächst vor der Herausforderung eine Straße ohne Ampel zu überqueren auf der viele Autos fuhren. Aber Google meinte ich müsste nun über die Straße.
Ganz ehrlich mir ging der Arsch auf Grundeis, weil ich hinkebein ungefähr die doppelte Zeit brauche. Aber ich habe die Rechnung ohne die Freundlichkeit der Kolumbianer gemacht. Ein Taxifahrer sah meine missliche Lage und hielt an. Neben ihm hielten dann ein Motorradfahrer und ein weiteres Auto an und ich konnte problemlos die Straße überqueren.

Es blieb bei einem gemütlichen Bummel durch die Gassen, einem guten Kaffee und leckere Kleinigkeiten, deren Namen ich vergessen habe.

Als ich wieder in Itagüy – das Barrio in dem meine Unterkunft liegt – ankam, gab es zum Abschluss noch einen Milchreis. Dabei kam ich ins Gespräch mit der Verkäuferin, die als Tierschützerin SEHR über den hiesigen Umgang mit Tieren – und der Natur im allgemeinen – schimpfte. Das konnte ich sehr gut nachvollziehen.

Ich war früh im Zimmer – morgen möchte ich einen längeren Ausflug machen – und legte mein Bein zur Ruhe. Heute konnte ich mein Knie das erste Mal wieder halbwegs abwinkeln, ohne die Zähne zusammenbeißen zu müssen. Es macht Fortschritte … Reha- und Geduldstraining in Medellin … auch was nettes :-)

PS. Ich gestehe, der Einsatz von ChatGpt, Google, Uber oder Whatsapp und auf Deepl macht die Reise deutlich leichter, als ich es von früher kenne - ich merke aber schon, wie verführerisch es ist, sich damit durchzuschlagen. Man ist ja faul. Recherchen am Handy sind (für mich) echt mühsam, mit Chatgpt geht es einfach. Also zumindest im Urlaub. Dafür habe ich mir ja extra ein Reisehandy zugelegt (gebraucht gekauft), damit diese Apps mein richtiges Handy nicht verseuchen :-)


 
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